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Praktische Tipps zur Pferdepflege im Winter

Frostige Hufe, kein Spaß

Erst die Hufe, dann der Rest. Bei -5 °C und tiefgefrorenem Boden kann das Metall des Hufbeschlages wie ein Eisblock wirken. Kurz gesagt: tägliche Geh- und Bürstaktion rettet die Hufstruktur. Und hier ist warum: Schmutz und Eis bilden eine schmierige Schicht, die das Austrocknen verhindert – aber nur, solange das Pferd sich bewegt.

Der Mantel des Winters

Winterfell ist nicht gleich Winterfell. Kälte greift sofort in die Haut ein, wenn das Fell zu kurz oder zu nass ist. Hier der Deal: Immer vor dem Ausreiten prüfen, ob das Fell sauber und trocken ist. Wenn nicht, kurz abtrocknen und ggf. ein Pflege- oder Fellschutzspray benutzen. So bleibt die natürliche Isolation erhalten.

Futter als Wärmespender

Futter. Nicht zu vergessen. Ein paar extra Karotten oder ein Stück Hafer geben nicht nur Energie, sondern fördern die Durchblutung. Und das ist wichtig, weil ein gut durchblutetes Pferd besser mit Kälte kämpft. Aber übertreiben Sie nicht – zu viel Kohlenhydrat kann zu Verdauungsproblemen führen.

Tränken bei Kälte

Gefrorenes Wasser ist das größte No‑Go. Stellen Sie sicher, dass das Pferd immer frisches, nicht gefrorenes Wasser hat. Nutze Wärmespender oder stelle das Tränkebecken ins Haus, wenn es extrem kalt wird. Ein kurzer Schluck warmes Wasser kann Wunder wirken.

Stallluft, nicht Kellerluft

Stallluft muss atmen. Bei Frost neigt man dazu, Fenster zu verstopfen – fataler Fehler. Lüften, aber kurz und effektiv, verhindert Feuchtigkeitsansammlungen, die zu Frostschäden an Haut und Atemwegen führen. Und hier ein Trick: Ein Ventilator, der warme Luft nach außen drückt, schafft Zirkulation ohne große Wärmeverluste.

Schutz vor Salz

Salzstreuung auf den Wegen ist ein Klassiker, doch das Salz bleibt an Hufen haften und trocknet die Haut aus. Nach dem Ausritt immer die Hufe abspülen – am besten mit lauwarmem Wasser. Und ein bisschen Lanolin nach dem Waschen versiegelt die Haut.

Der letzte Schliff

Wenn Sie alles befolgen, bleibt Ihr Pferd robust durch den Winter. Und jetzt: eine Sache, die Sie sofort umsetzen können – prüfen Sie noch heute den Zustand der Hufschutzschuhe. Ein kleiner Ruck in der richtigen Größe kann die Differenz zwischen einem gesunden Huf und einem gefrorenen Unheil ausmachen.

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